Vajra / Dorje

Wie es zur Produktion der Doppel-Vajras aus Marmor kam.

 

Indienreise 2011

Die Reise führt uns ungeplant zum Satsan bei Mooji in Thiruvarnamalai in Südindien.

Mooji

Dort verweilen wir tagsüber im Satsang in der freien Zeit schauen wir uns die Stadt an.

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Am Strassenrand sehe ich die verschiedenen Marmorschnitzer.

Ich mag die freundliche Ausstrahlung dieses Herrns Vajra

und lasse mir deshalb von ihm ein Vajra aus Marmor herstellen. Er macht dies mit grösser Hingabe und Vorsicht und fragt mich, was das Symbol denn bedeuten würde.

Dorje Ganzansicht

Durch eine Eingebung kommt mir in den Sinn, dass wahrscheinlich Markus am “Fusse des heiligen Berges” wohnt. Dies hatte mir sein Bruder damals vor vielen Jahren erzählt. Per sms in die Schweiz wird mir seine Telefonnummer von Indien geschickt. Welch Glück, ich kann ihn treffen.

Markus

Markus nimmt mch zu sich nach Hause und zeigt mir “sein Reich” in Indien. Er lässt mich auch von seinem Wohnort aus einen Blick auf den heiligen Berg geniessen.

Seinen Lebensunterhalt verdient er sich mit dem Übersetzen der Bücher von Papaji und die Herstellung und Verkauf von Solarkochern.

Markus zeigt mir seine Bienen im Tempelhof und ich bin sehr beeindruckt von seiner Begeisterung für den Bienen. Er erklärt mir, wie er den indischen Leuten zeigt wie das funktioniert Honig zu machen ohne das Bienenvolk zu verletzten. Dazu braucht es diese Bienenkästen.

Diese lässt er in einem Arbeitsbeschaffungsheim für körperlich-behinderte Menschen herstellen.

Markus erzählt mir, dass viele Leute sich jetzt auf diese Art und Weise Bienen halten wollen, doch sie hätten kein Geld um sich Kästen zu kaufen. Er selber kann diese auch nicht alle bezahlen. Somit steht für mich der Entschluss fest, dass ich Markus finanziell unterstützen möchte.

Ich beschliesse 20 Vajras herstellen zu lassen. Natürlich wähle ich den sypathischen Herrn von Strassenrand. Die Zeit reicht mir aber nicht um diese mit in die Schweiz zu nehmen. Markus übernimmt die Lieferung mit seinem nächsten Besuch in die Schweiz.

Mit dem Geld vom Verkauf der Vajras finanzieren wir nun den weiteren Bau von Bienenkästen, welche den Bienen und den Dorfbewohnern in Indien zu Gute kommen.